DC-Laderegler
Die effiziente Art seinen PV-Speicher aufzuladen
Esgibt viele Möglichkeiten, einen PV-Speicher aufzuladen. Der effizienteste Weg ist ihn mittels DC-Laderegler aufzuladen. Hierzu werden die PV-Module direkt an den Laderegler angeschlossen und speisen die Sonnenenergie direkt in die Batterie oder DC-Komponenten.
Durch die DC-DC-Umwandlung enstehen dabei kaum Verluste, sodass häufig keine aktive Kühlung notwendig ist. Mit einem Wirkungsgrad von 99% sind Laderegler kaum zu toppen.
Den passeden Laderegler finden
Wir helfen Ihnen gern bei der Auswahl des richtigen Ladereglers. Weiter unten finden Sie weitere Informationen, die Ihnen bei der Auswahl des passenden Laderegler helfen. Der Laderegler wird zwischen PV-Module und Batteriespeicher geschaltet und hat die Aufgabe, für die korrekte Ladespannung zu sorgen. Er wandelt die schwankende Spannung der PV-Module zu einer konstanten Spannung zum Aufladen des Batteriespeichers.
Warum bieten wir keine Victron Laderegler mehr an?
Derzeit verkaufen wir nur noch unseren Victron Restbestand ab und kaufen keine neuen Victron-Produkte ein. Grund ist, dass die Victron-Produkten im Internet zu preisen gehandelt werden, wo wir die Produkte sogar noch teurer einkaufen würden als wir verkaufen könnten. Da wir auch noch Gewährleistung geben müssen und regelmäßig auf defekten Geräten sitzen bleiben, lohnt sich der Verkauf von Victron Produkten für uns nicht mehr.
Als Alternative bieten wir Ihnen Laderegler von EPEVER zu besseren Konditionen an, die den Victron-Geräten in nichts nachstehen. Laderegler von EPEVER zeichnen sich neben einem Display auch durch eine höhere Spannungsfestigkeit und ebenso robustem Design aus.
Aktuell haben wir noch folgende Geräte zum Abverkauf auf Lager. Sprechen Sie uns bei Interesse einfach an und wir machen ein attraktives Angebot:
- 3 Stück Victron MPPT 100/30
Kleine Laderegler der XTRA und ET-Serie
Diese Laderegler gehören zu den kleineren Ladereglern und kommen vor allem bei kleinen bis mittleren Balkonkraftwerken zum Einsatz. Diese Laderegler sind für Anlagen von 4 bis 9 PV-Module (ca. 450 Wp) ausgelegt. Diese kleinen Laderegler verfügen über einen MPPT, sodass Sie einen String an den laderegler anschließen können. Je nach PV-Modul können Sie ca. 3 bis 4 Module in Reihe schalten. Sie können jedoch auch zwei PV-Modul-Strings (bestehend aus 2 oder 3 Modulen) parallel schalten, um eine höhere Leistung zu erreichen. Alle Module müssen dabei die gleiche Ausrichtung haben.
Große Laderegler der IT-Serie
Diese Laderegler gehören zu den größeren Ladereglern und kommen vor allem bei mittleren bis mittlgrößeren Balkonkraftwerken zum Einsatz. Diese Laderegler sind für Anlagen von 8 bis 14 PV-Module (ca. 450 Wp) ausgelegt. Einige dieser Laderegler verfügen über einen 2. MPPT, sodass Sie mehrere PV-Strings mit 2 unterschiedlichen Modulausrichtungen verbauen können.
Nach Fragen?
Sie haben Fragen rund um das Thema PV? Dann sind wir gern für Sie da. Sie erreichen uns per E-Mail oder persönlich per Telefon.
Informationen über Laderegler
Was ist MPPT
MPPT (Maximum Power Point Tracking) ist ein Verfahren, bei dem Geräte (MPP-Tracker) die bestmöglichste Leistung an einer PV-Anlage erreichen soll. Dieses Verfahren klingt zwar einfach, ist es in der Praxis jedoch nicht.
Ein PV-Modul erzeugt Spannung, wenn es von Sonnenlicht bestrahlt wird. Solange der Stromkreis nicht geschlossen ist, also kein Strom fließt, ist die Spannung maximal hoch (Voc/Uoc). Wenn der Stromkreis geschlossen wird und ein Strom fließt, dann fängt die Spannung mit zunehmendem Stromfluss an einzubrechen. Je höher der Stromfluss ist, desto weiter fällt die Spannung ab. Da die Leistung eines PV-Moduls aus der Spannung und dem Stromfluss berechnet wird (P = U * I), ist sowohl eine hohe Spannung, als auch ein hoher Stromfluss für eine möglichst hohe Leistung notwendig. Die Aufgabe des MPP-Trackers ist daher den idealen Wert zu ermitteln, an dem der Strom möglichst hoch ist, die Spannung aber noch nicht zu weit eingebrochen ist. Denn wird zu viel Strom von den Modulen abverlangt, dann fällt die Spannung sehr weit ab, bis sie irgendwann null erreicht (Kurzschluss-Fall). Dann fließt zwar ein hoher Strom (Kurzschluss-Strom), jedoch ist die Spannung nahe zu null, sodass keine Leistung erzielt wird. Und wird zu wenig Strom von den Modulen abverlangt, dann ist zwar die Spannung hoch, aber die Leistung dennoch gering, da der Stromfluss gering ist.
Man kann also zusammenfassen, dass der MPP-Tracker die maximale Leistung aus den Modulen herausholt, und dies durch antesten verschiedener Stromstärken erreicht. Da sich die Sonneneinstrahlung ständig ändert (z.B. kleinere Wolken, Schatten, usw.), muss der Tracker permanent nachregeln, um die optimale Leistung zu finden. Laderegler von EPEVER können diese AUfgabe blitzschnell ausführen, sodass sie ständig die maximale Leistung halten.
Was bedeuten die Angaben auf den PV-Modulen?
- Leerlauf-Spannung (Uoc/Voc): Spannung von PV-Modulen, wenn der Stromkreis offen ist und kein Strom fließt. Bei kalten Temperaturen kann diese Spannung höher sein als auf dem PV-Modul angegeben. Bei EPEVER-Ladereglern ist dieser Spannungsanstieg bereits einkalkuliert.
- Strom unter Last (Impp): Maximaler Stromfluss des PV-Moduls unter maximaler Leistung. Dieser ist relevant, wenn Sie mehrere Module oder PV-Strings parallel schalten. Hier müssen Sie darauf achten, dass die Leitungen und Klemmen für den Stromfluss ausgelegt sind. MC4-Klemmen sind für max. 30 Ampere ausgelegt.
- Spannung unter Last (Umpp): Spannung der PV-Module bei maximaler Leistung
- Kurzschlusstrom (Isc): Maximaler Stromfluss im Falle eines Kurzschlusses.
- Nennleistung (Pmpp): Leistung des PV-Moduls, die unter idealen Voraussetzungen maximal erzielt werden kann.
- Wirkungsgrad (n [Eta]): Gibt an wie viel des Sonnenlichts in nutzbare Energie umgewandelt werden kann.
- STC: STC-Angaben sind Angaben unter Berücksichtigung idealer Bedingungen (Standard Test Conditions)
- NOCT: NOCT-Angaben sind angaben unter realen Bedingungen. Diese Werte sind geriger als unter STC-Bedingungen.
Was bedeuten die Angaben auf den Ladereglern?
- PV-String: Als PV-String wird ein Zusammenschluss mehrerer PV-Module bezeichnet, wobei Spannungen bei Reihenschaltung und Ströme bei Parallelschaltung addiert werden.
- Max. PV-Spannung: Dies ist die maximale PV-String-Spannung, die der Laderegler aushalten kann. Es gibt einmal die Angabe bei Normal-Temperatur (25°C) und bei sehr niedrigen Temperaturen (-25°C), da bei sehr niedrigen Temperaturen die Spannung der PV-Module höher ist. Für die Berechnung der maximalen String-Spannung ziehen Sie die Leerlaufspannung der PV-Module heran und multiplizieren sie mit der Modulanzahl.
- MPP-Spannungsbereich: Dies ist der Spannungsbereich des Ladereglers, in dem er idealerweise arbeitet, also der MPP-Tracker arbeiten kann. In der Regel ist eine PV-String-Spannung von mindest 5 Volt mehr als der Batteriespannung notwendig.
- Max. Ladestrom: Dies ist der Strom, der maximal in Richtung der Batterie fließen kann.
- Max. Ladeleistung: Dies ist die maximale Leistung die erzielt werden kann. Sie wird errechnet, indem der maximale Ladestrom mit der Batteriespannung multipliziert wird.
- Anzahl der MPP-Tracker: Dies ist die Anzahl unterschiedlicher PV-Strings, die an den Laderegler angeschlossen werden können.
Welche Verschaltungen sind erlaubt?
Hier finden Sie Beispiele, wie PV-Module an einem oder meherer Laderegler angeschlossen werden können. Diese Beispiele zeigen die grundlegensten Varianten, es gibt auch komplexere Verschaltungen.
Welche Verschaltungen sind NICHT erlaubt?
Hier finden Sie Beispiele, wie PV-Module NICHT zusammengeschlossen werden dürfen. Eine Missachtung kann nicht nur erhebliche Leistungseinbußen mit sich bringen, sondern auch die Komponenten beschädigen oder Brände verursachen.
Nach Fragen?
Sie haben Fragen rund um das Thema PV? Dann sind wir gern für Sie da. Sie erreichen uns per E-Mail oder persönlich per Telefon.






